Hier finden sie Antworten auf verschiedene Fragen, die uns öfter erreichen. Falls sie darüber hinaus eine Fragen haben, wenden sie sich gerne an die Evangelische Beratungsstelle unter:

Allgemeine Fragen

Es gibt folgende Module: Basis, Intensiv und Leitung. Je nachdem welche Funktion Sie innehaben oder Tätigkeit Sie ausüben, müssen Sie eine oder mehrere Module besuchen. Der Start ist in der Regel mit einer Basis Schulung.

Eine ganztägige Inhouse-Schulungen für Kitas enthält das Basis und Intensiv Modul.

Die vollständige Liste aller Tätigkeiten mit Verweis Führungszeugnis und benötigter Schulung finden sie hier.

Die Teilnahme ist Voraussetzung für eine haupt- neben- und ehrenamtliche Tätigkeit in der Ev. Kirche. Sie lernen, wie Sie Ihre Rolle verantwortungsvoll und sicher gestalten können – zum Schutz der Ihnen anvertrauten Menschen sowie zu Ihrem eigenen Schutz. Des Weiteren bekommen Sie Informationen und Hilfeadressen für den Fall der Fälle.

Auf der Seite der Melanchthon-Akademie https://melanchthon-akademie.de/praevention – finden Sie offene Termine von Basis, Intensiv und Leitungsmodule, zu denen Sie sich jederzeit gerne anmelden können.

Fragen zu den Schulungsinhalten:

Nein. Die Schulung setzt keine Vorkenntnisse voraus. Sie richtet sich an alle Personen, die in der Ev. Kirche tätig sind und vermittelt die Inhalte praxisnah, verständlich und mit ausreichend Raum für Fragen.

Nein. Die Schulung behandelt auch Themen wie angemessene Nähe und Distanz, den Umgang mit Grenzen – sowohl den eigenen als auch denen anderer – sowie ein sicheres und klares Rollenverständnis und Hilfsmöglichkeiten.

Das ist nachvollziehbar. Da es sich um ein sensibles Thema handelt, legen wir besonderen Wert auf einen respektvollen und geschützten Rahmen. Sie entscheiden selbst, welche persönlichen Erfahrungen Sie teilen möchten. Niemand wird verpflichtet, Persönliches preiszugeben.

Wenn Sie selbst von sexualisierter Gewalt betroffen sind und sich nicht in der Lage sehen, an einer Schulung teilzunehmen, können Sie sich von der Schulungspflicht befreien lassen. Nehmen Sie in diesen Fällen gerne direkt Kontakt per Mail mit der Beratungsstelle unter praevention.ekv@ekir.de auf. Es wird dann ein kurzes Gespräch mit einer Fachkraft der Beratungsstelle geben, in dem Sie über die Ansprechstellen und formalen Abläufe in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung informiert werden. Sie erhalten dann ebenfalls ein Teilnahmezertifikat, das Ihnen in Ihrer Einrichtung oder Gemeinde als Nachweis dient.

Fragen zur Organisation einer Schulung in meiner Gemeinde/Einrichtung:

Nutzen Sie gerne das Anmeldeformular und schicken dieses an praevention.ekv@ekir.de

Das Schulungsangebot ist für alle Ev. Gemeinden und Einrichtungen kostenfrei. Um Organisation, Räumlichkeiten, Pausensnacks und Getränke kümmert sich die Gemeinde/Einrichtung selbst.

Die Kosten für andere Einrichtungen und Organisationen können individuell angefragt werden unter: praevention.ekv@ekir.de

Ab 12 Personen kann eine Schulung vor Ort stattfinden. Sollten Sie die mind. Teilnehmer*innen Zahl nicht erreichen, melden Sie sich gerne frühzeitig, dann kann die Schulung bei Ihnen vor Ort auch gerne als offene Schulung ausgeschrieben werden.

Kita-Teams sind von dieser mind. Anzahl ausgenommen.

Fragen zum Ablauf der Schulung:

Das ist abhängig von der Schulungsart. Alle Angaben inkl. Pause

Basis Modul = 4 Unterrichtseinheiten a 45min.  – 3,5 Std

Intensiv Modul = 4 Unterrichtseinheiten a 45min.  –  3,5 Std

Leitung Modul = 4 Unterrichtseinheiten a 45min.  – 3,5 Std

Basis + Intensiv Modul als Ganztagesveranstaltung = 8 UE a 45 min. – 7Std.

Die Schulung ist als geschlossene Einheit konzipiert – inhaltlich wie auch gruppendynamisch. Eine durchgehende Teilnahme von Anfang bis Ende ist daher obligatorisch. 

Ja. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat. Eine Kopie dessen reichen Sie bitte selbstständig bei Ihrer Einrichtung/Gemeinde ein.

Fragen für Leitungskräfte

Seit der Forum Studie ist klar, dass auch in der evangelischen Kirche auch sexualisierte Gewalt passieren kann. Suchen Sie das persönliche Gespräch, vermitteln Sie, dass Kirche ein sicherer Raum sein möchte, und versuchen Sie die guten Gründe für die Zurückhaltung zu verstehen und auszuräumen. Es geht nicht darum, alle Mitarbeitenden als mögliche Täter zu sehen, sondern sie in ihrer Rolle und als mögliche Helfer für Betroffene zu stärken.

Für Einzelveranstaltungen können individuelle Lösungen vereinbart werden, langfristig ist es nicht möglich. Orientieren Sie sich hierzu an der Tätigkeitsliste.